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Zeitungsausschnittsammlung

Das wohl umfassendste Teilprojekt der Städtischen Sammlungen während des Ersten Weltkrieges umfasste den Aufbau einer thematisch gegliederten Zeitungsausschnittsammlung. Der größte Teil war der sogenannten „Approvisionierung“ (Versorgung), dem alles beherrschenden Thema in der Kriegszeit, gewidmet. Der Frage der Infrastruktur wurde in großen thematischen Blöcken (Sanitäre Angelegenheiten: Spitäler, Epidemien usw., Verkehrswesen, Fürsorge, Volkswirtschaft, Wohnen) nachgegangen.

 

Eine Dokumentation zur Innen- und Außenpolitik gehörte selbstverständlich ebenso zur Aufgabe einer solchen Sammlung wie das Kulturleben (Literatur, Theater, Kunst und Kunstgewerbe, Sprachreinigung, Museen, Kriegslyrik). Das Redaktionsteam war bestrebt, einen über Wien und Österreich hinausgehenden Pressespiegel des Weltkriegs zusammenzutragen. Als 1919 die Zeitungsausschnittsammlung abgeschlossen und alle losen Blätter zu Bänden zusammengefasst waren, enthielt der Bestand nicht weniger als 604 Bände mit insgesamt 116.000 Zeitungsausschnitten.

 

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